Zusammenschluss, für das schönere WEB, Webstandards, deutsche Szene, die sich über barcamps(we are the conference/Institutionalisierung der Flurgesprächcommunity:-)) austauschen
Sehr schönes Portal über Berliner und Brandenburger Autoren. Autorenlexikon, Hörproben, regionale Literatouren (Erstellt in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin(Sitz in einer tollen, alten Villa am Wannsee (--> es finden dort auch Lesungen statt ...)
Golumbia: Neoliberale, neoimperialistische Thinktanks und politische Organisationen, die für ihre Vorstellung von ökonomischer Globalisierung kämpfen. Die Veröffentlichungen der Rand Corporation (ehemals militärischer Thinktank, Anm. d. Red.) aus den Siebzigern machen im Nachhinein klar, warum sie damals für ein vernetztes Computersystem geworben haben. Weil es damit leichter wird, weite Teile der Welt auszubeuten, sich Ressourcen anzueignen und ganze Regionen zu kontrollieren. Diese Erkenntnis kommt direkt aus der vergangenen Politik der Imperialmächte: Kommunikation und Kontrolle waren früher Schwachpunkte. Heute kann ein Wal-Mart-Manager auch die Produktion im chinesischen Hinterland ganz einfach überwachen.
SZ: Demnach stärkt - anders als viele glauben - die digitale Entwicklung nur den Status quo?
Golumbia: Ich nenne diesen Glauben "Computationalism". Eine Ideologie, die sich selber als neu darstellt, aber tatsächlich in verkappter Form nur bekannte kapitalistische und neoliberale Praktiken transportiert. Ich nutze den Begriff mittlerweile, um auf eine ganze Reihe von Standpunkten hinzuweisen, die das Hirn, vor allem aber die Sprache als computerartig betrachten
Generation Web 2.0 und die Folgen - Was tun gegen die digitale Kluft? Darüber diskutiert Gisela Steinhauer heute von 9.05 Uhr bis 11 Uhr gemeinsam mit Astrid Herbold und Sascha Lobo. Hörerinnen und Hörer können sich beteiligen unter der kostenlosen Telefonnummer 00800 / 2254 2254 oder per E-Mail unter gespraech@dradio.de.
Informationen im Internet:
Literaturhinweis: Astrid Herbold: "Das große Rauschen. Die Lebenslügen der digitalen Gesellschaft", Verlag Droemer Knaur 2009. Kontroverse mit Sacha Logo, Blogger. Über Sascha Lobo absoluter Web 2.0 Freak: Web 2.0 - Bereicherung - freier Zugang zur Bildung für alle, Medienkompetenz muss in der Schule gelehrt werden. Was tun gegen die digitale Kluft? "Digital Nativs" haben nicht unbedingt totales Verständnis des Webs. Der Anschluss an die gesellschaftliche Entwicklung ist unmöglich ohne Social Networking, Umgang und Kenntnis mit Internet wird eine Berufsvoraussetzung.
Web 2.0 als Mitmach-Netz mag wohl eine erste Grenzlinie erreicht haben.
Anzeichen dafür seien, so der Artikel, rückläufige Teilnehmerzahlen innerhalb der Social Media Communities, sinkende Akzeptanz der Community-Regeln und auch das Unbehagen vor der eigenen globalen "Sichtbarkeit".
Die Seele des Web 2.0, Wikipedia, leide an Autorenschwund und auch sonst seien die Webforenbeiträge eher schwach.
Der gute alte innere Schweinehund der privaten Bequemlichkeit melde sich wieder zurück und damit auch die Rückkehr in die eigene enge Beschaulichkeit.
Alles Quatsch, glaube ich. Dass die Zeitung die Welt gerne möchte, dass Web2.0 die besten Tage hinter sich hat, erscheint mir logisch und folgerichtig. Dass auch das Web2.0 mit Sozialromantik wenig zu tun hat, sondern am Ende die Dinge überleben werden, die richtig Geld machen - das kann uns jetzt nicht wirklich überraschen. Nein, es wird nicht beim Status Quo bleiben, er wird nur so allmählich geändert (ist er auch schon), dass wir es nicht wirklich mitbekommen. Hätte euch jemand vor 12 Jahren gesagt, dass ihr im Jahr 2009 kein Geld mehr für Briefmarken ausgeben, sondern alles via E-Mail erledigen werdet - hättet ihr das geglaubt? Und findet ihr euch deswegen heute abstrus? Vielleicht werden die Nutzerzahlen von Facebook stagnieren, aber das Web2.0 und das virale Informationsverbreitungsprinzip - das bleibt.
Marketing on the Social Web, lautet der Untertitel. Der Verbraucher kann über Social Media zu Wort kommen. Geographische Hürden werden durch weltweite Communities überwunden.
Im Mittelpunkt steht das Anliegen, schnell und direkt Millionen Menschen die Web 2.0 Botschaft zu übermitteln: Unsere Lebensweise muss sich nachhaltig verändern, jeder kann mitmachen, alle sind betroffen. Gewusst wie, wird heute ein Machtfaktor.
Social Media Working ist mehr als eine neue Marketingstrategie. Tauschen und Austauschen waren seit je Fortschrittsfaktoren. Teilen und Verteilen von Wissen und Informationen wird zu einer Überlebensstrategie für die Milliarden Menschen, die dem Diktat der Globalplayer "inc." in den Chefetagen der Konzerne immer noch unterliegen.